Urlaub in Südtirol
8. Januar 2009 in Webseitenanalyse

Da ist sie, meine erste nicht allzu ausführliche grobe Webseitenanalyse. Analysiert wird www.suedtirol.info, offizieller Webauftritt für den Südtiroler Tourismus.
Mit oder ohne www?
http://suedtirol.info ist im Nameserver dns.raiffeisen.net nicht vorhanden. Es ist gut möglich, dass Benutzer die Domain mal ohne das vorangestellte www eintippen und beim Auftreten einer Fehlermeldung enttäuscht weiterziehen.
Speicherplatz und Übertragungszeiten sparen
Rund 1.000 Zeilen Javascript sind nicht ausgelagert und müssen immer wieder aufs Neue geladen werden. Javascript-Dateien aus dem Cache zu holen geht schneller und spart Traffic.
Errors found while checking this document as XHTML 1.0 Strict!
Das W3-Konsortium entwickelt Web-Standards und Richtlinien. suedtirol.info schneidet dabei mit 158 Fehlern ab. Der Großteil kann so ziemlich schnell behoben werden. So fehlt beispielsweise beim Einbinden der Javascript-Dateien das Attribut type. Um sich das Umschreiben (z.B. < für <) und Escapen von Zeichen im Javascript-Quellcode zu sparen, entfällt die Entwertung bei der Angabe als CDATA und validiert einwandfrei.
<script type="text/javascript"> /* <![CDATA[ */ // content of your Javascript goes here /* ]]> */ </script>
Was sonst noch auffällt ist, dass einige Bilder kein alt-Attribut besitzen oder URLs nicht gültig kodiert sind (z.B. wird “&” zu “&”).
Struktur und Layout
Es ist schön zu sehen, dass die Seite aus vielen (mir fast schon zu vielen) DIV-Containern und Stylesheet-Klassen besteht und diese die Seite sehr leicht umgestalten lassen. Leider ist die Ladezeit mit ca. 64 Sekunden mit einem handelsüblichen Modem (485.203 Bytes) etwas zu hoch. Die Seiten einer kleinen Webseite sollten die 60 bis 100 Kilobyte-Grenze nicht überschreiten. Bei einem Portal hingegen können diese 80 bis 200 Kilobyte groß sein.
SEO Kram
Suchmaschinentechnisch lassen sich noch bestimmt einige wenige
Kleinigkeiten optimieren wie beispielsweise den Titel der Seiten, Überschriften (<H1>, <H2>…).



Boah und böse viele einzelne scripts, könnte man auch alle (oder zumindest einige) zusammenführen…
Kommentar von Fabian Irsara - 1. Juli 2010 um 16:21